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Mit dem Detektor auf Fuerteventura

Fuerteventura ist für mich einer dieser Orte, an denen sich Urlaub am Meer und Sondeln wunderbar verbinden lassen. Lest, was mir fünf Jahre dort gebracht haben.

Detector Lady mit Metalldetektor an einem Strand auf Fuerteventura

Fuerteventura, Kanarische Inseln, Spanien

Zeitraum: Meine Erfahrungen aus den vergangenen rund fünf Jahren.

Fuerteventura ist für mich einer dieser Orte, an denen sich ein Urlaub am Meer wunderbar mit dem Sondeln verbinden lässt. Lange Strände, der Ozean und Sand, in dem man nie weiß, was einen erwartet. In den vergangenen rund fünf Jahren habe ich hier sowohl mit dem XP ORX als auch mit dem XP Deus II gesucht. Meistens lief alles völlig problemlos.

Diese wunderschöne Insel hat eine wirklich lange Geschichte. Fuerteventura ist die älteste der großen Kanarischen Inseln und entstand vor etwa 22 Millionen Jahren. Sie ist vulkanischen Ursprungs, und die Erosion hat ihre heutige Landschaft über Millionen von Jahren geformt. Deshalb findet ihr hier neben den Stränden auch sanft gerundete Hügel und beeindruckende karge Landschaften.

Vor der Ankunft der Europäer lebten auf der Insel die als Majos oder Mahos bekannten Ureinwohner. Ihre Geschichte lässt sich heute zum Beispiel im archäologischen Museum in Betancuria entdecken. Betancuria selbst wurde 1404 gegründet und war die erste Hauptstadt der Insel. Wer eine kleine Pause vom Sondeln einlegen möchte, findet also auch dort einiges zu entdecken.

Fuerteventura hat aber auch eine geheimnisvolle Seite. Oberhalb des abgelegenen Strandes von Cofete, an der Westküste der Halbinsel Jandía, steht die Villa Winter. Dieses imposante Haus ist mit dem deutschen Ingenieur Gustav Winter verbunden. Bis heute kursieren Geschichten über Nazis, geheime U-Boot-Stützpunkte, verborgene Gänge und Operationssäle. Schon die Lage des Hauses zwischen den Bergen und der wilden Küste lässt viel Raum für Fantasie. Über die Villa Winter, ihre Geschichte und ihre Legenden werde ich in einem eigenen Artikel ausführlicher schreiben.

Ich beschränke mich mit dem Detektor auf die Strände. Meine guten Erfahrungen bedeuten allerdings nicht, dass die Suche automatisch an jedem Strand der Insel erlaubt ist. Informiert euch vorher über die Regeln am jeweiligen Ort, besonders in Schutzgebieten oder in der Nähe archäologischer Fundstätten.

  • Detector Lady an einem Strand auf Fuerteventura
  • Sondeln an einem Strand auf Fuerteventura
  • Die Suche im Sand mit dem Detektor auf Fuerteventura
  • Ein Metalldetektor am Strand von Fuerteventura
  • Morgenlicht an einem Strand auf Fuerteventura
  • Sondeln im Sand auf Fuerteventura
  • Strand und Ozean auf Fuerteventura
  • Metalldetektor an der Küste Fuerteventuras
  • Villa Winter über der Küste Fuerteventuras

Wischen oder scrollen für mehr Fotos.

Gelegentlich wurde ich gebeten, einen Strand vor einem Hotel zu verlassen. Dort wollte man weder morgens noch abends jemanden mit einem Detektor sehen. Ich hatte zwar meine Zweifel, bin aber gegangen. An den Stadtstränden, an denen ich gesucht habe, hatte ich dagegen keine Probleme. Wenn ihr gebeten werdet, die Suche zu beenden, empfehle ich euch, ruhig zu bleiben und mögliche Unklarheiten mit den örtlichen Behörden zu klären.

Stellt euch außerdem darauf ein, etwas Zeit für die Einstellung des Detektors einzuplanen. Bei meinen Suchen musste ich besonders auf eine sorgfältige Abstimmung achten. Der vulkanische Untergrund, die örtliche Mineralisierung und im nassen Sand auch das Salzwasser können die Suche erschweren. Verlasst euch deshalb nicht darauf, dass die Einstellungen vom heimischen Acker hier genauso gut funktionieren. Passt sie lieber an den jeweiligen Strand und das Verhalten eures Geräts an.

Und was finde ich? Meistens Modeschmuck, Gegenstände aus Silber und vor allem Münzen. Dabei sind es nicht nur heutige Euromünzen, sondern auch ältere spanische Münzen. Selbst ein einfacher Fund kann so an die Zeit erinnern, als auf der Insel noch mit einer anderen Währung bezahlt wurde.

Vom Strand nehme ich aber nicht nur schöne Funde mit. Ich sammle auch den Müll ein, auf den ich beim Suchen stoße. Verrostete Kronkorken, scharfkantige Metallstücke und gelegentlich auch Glasscherben. Ich glaube, dass ich dadurch schon einige kleine Kinderfüße vor unangenehmen Schnittverletzungen bewahrt habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Menschen meine Suche auch deshalb eher akzeptieren. Sie sehen schließlich, dass ich einen saubereren Strand hinterlasse.

Fuerteventura hat mir über die Jahre viele schöne Stunden mit dem Detektor beschert. Und wenn ich neben ein paar Münzen auch eine Tasche voller Müll mitnehme, ist das für mich eine gelungene Suche.

Auf meinem YouTube-Kanal findet ihr auch ein paar Videos von Fuerta. Schaut gerne rein und seht euch an, wie meine Suchtouren an den Stränden der Insel aussahen. Vielleicht bekommt ihr dadurch Lust, für den nächsten Urlaub ebenfalls euren Detektor einzupacken. 😄

Habt ihr auch schon auf Fuerteventura gesondelt? Schreibt mir, an welchen Stränden ihr gesucht habt und wie es dort gelaufen ist.

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